Pinselwarzen




Pinselwarzen (Verrucae filiformes) sind gutartige Hautwucherungen, die durch HPV-Viren hervorgerufen und via Schmierinfektion meistens beim Küssen übertragen werden.

Pinselwarzen Erkennen

Pinselwarzen unterschieden sich hauptsächlich durch ihr Aussehen von anderen Warzenarten. Pinselwarzen sind schmal, fast fadenförmig und kommen sehr häufig am Augenlied oder an anderen Stellen des Gesichtes vor, wie dem Bereich zwischen Kinn und Unterlippe.
Pinselwarzen sind von weiß bis dunkelrosa gefärbt, und haben in manchen Fällen eine braune Stelle an ihrer Spitze.

Da Pinselwarzen sehr gut sichtbar sind, schränken sie meist das Wohlbefinden des ‚Befallenen‘ ein und werden oftmals direkt entfernt, ohne der Haut Chancen zur Selbstheilung zu geben.

Diagnose von Pinselwarzen

Da Pinselwarzen durch ihre Form sofort auffallen, reicht hier eine simple Blickdiagnose, die man auch bedenkenlos selber durchführen kann.

Pinselwarzen entfernen

Die gängigste Methode zum Pinselwarzen entfernen ist das Vereisen (Kryotherapie), welche Sie bei unmittelbarer nähe zu den Augenliedern oder der Lippe auf keinen Fall selber durchführen sollten. Da die starke Kälte des Vereisungssprays an diesen Stellen sehr schmerzhaft sein kann, und im schlimmsten Fall dem Auge schaden könnte.

Falls Sie Pinselwarzen haben und diese an nicht so kritischen Stellen wuchern, können Sie eine Selbstbehandlung über das Vereisen der Pinselwarzen in Erwägung ziehen.

Das Vereisen und das Weglasern von Pinselwarzen wird oft von Ärzten eingesetzt, da diese Behandlungen meist Narbenfrei verlaufen. Das Ausschaben und -schneiden muss sehr vorsichtig geschehen, da es schmerzhaft ist und immer auch Zeichen hinterlassen kann. Kauterisation und Zytostatika werden nur in den seltensten Fällen eingesetzt.

Vorbeugend hilft ein gut funktionierendes Immunsystem um Pinselwarzen zu vermeiden.